Was ist ein Plog?

1   die lange Passage wird vollständig zitiert: sie ist exemplarisch für Karl Mays Kunst spannender und dabei humorvoller Darstellung.   die Nilpferdjagd gehört zum Allerbesten in der gesamten Mahdi-Saga; und sie gehört ja eigentlich noch zum zweiten Band des Mahdis und wurde erst für die Buchausgabe von 1896 künstlich in den dritten Mahdi-Band eingegliedert.   (vergleiche hierzu die zweite Hälfte der Anmerkung #3 unten, sowie den Nachtrag [2000] zur Anmerkung #15 in Mahdi I.)

1.2   vgl. §§ 5, 33 in diesem Roman; § 47 in Im Lande des Mahdi I; § 63 in Im Lande des Mahdi II

2   Originalfußnote Karl Mays >>

3   die Ankunft Kara Ben Nemsis und Reïs Effendinas im sudanesischen Dorf Wagunda (= gesamter § 3): wieder einmal ein maysterliches Stück Prosa, das es verdient, vollständig zitiert zu werden.   auch beim zehnten Wiederlesen machen diese Stellen soviel Spaß wie bei der Erstlektüre.   die gesamte Szene ist symptomatisch für Qualitäten, die so meiner Erfahrung nach nur bei Karl May zu finden sind: es ist die Karl-Maysche Verquickung von Kampfschilderungen, Ethnologie, Naturbeschreibungen, Humor und Psychologie!!!!   alle fünf dieser Qualitäten sind auf den im gegenwärtigen § 3 zitierten etwa neun Druckseiten reichlich vertreten.   unter anderem kommt wunderbar die wachsende Spannung zwischen Kara Ben Nemsi und dem Reïs Effendina zutage – dadurch steigern sich, delikat (nicht grob und unglaubwürdig wie in den beiden späteren, angeleimten Schlusskapiteln von Mahdi III!!!!), die Misstöne im Verhältnis zwischen Kara Ben Nemsi und dem Reïs Effendina, die besonders im Abschlusskapitel von Mahdi II markant gewesen sind: vergleiche dort §§ 62 und 64.   insgesamt muss noch einmal hervorgehoben werden: schade, dass die beiden, sehr guten, heutigen Anfangskapitel von Mahdi III heutzutage abgetrennt vom zweiten Mahdi-Band erscheinen, zu dem sie logisch gehören, weil sie ihn logisch abschließen (was auch Karl May selbst zugibt: siehe § 9 in diesem Roman, der in Mahdi III die beiden angeleimten, missglückten, über 350 Seiten langen Abschlusskapitel einleitet!).   die heutigen beiden Anfangskapitel von Mahdi III wurden ja ursprünglich zusammen mit dem zweiten Mahdi-Band in der Zeitschrift Deutscher Hausschatz verlegt...   von den insgesamt vier Kapiteln des Mahdi III stammen also die beiden ersten kurzen, vortrefflichen, aus dem Jahr 1893 – die beiden letzten, abschließenden, angeleimten, überlangen und teilweise leider scheußlichen Kapitel wurden dagegen erst im Jahr 1896 verfasst: sie wurden direkt für die Buchausgabe geschrieben und waren nie im Deutschen Hausschatz verlegt.   was 1893 mit Winnetou I Karl May noch wunderbar geglückt ist – das heißt: er hat direkt für die Buchausgabe eines seiner Meisterwerke geschaffen –, das ist ihm leider mit dem künstlich aufgestockten dritten Mahdi-Band missglückt: im großen und ganzen ist die Sache mit dem dritten Band daneben gegangen...   (mehr zur Frage der beiden angeleimten Kapitel: siehe Nachtrag [2000] zur Anmerkung #15 in Mahdi I, sowie Anmerkungen #9 und #1 unten und oben.)   [(Anmerkung aus dem Jahr 2004 nach neuerlicher Lektüre der Passage:)   die Ankunft von Kara Ben Nemsi, dem Reïs Effendina und ihren Begleitern im Dorf der Gohk – das ist wiederum ein maysterhaftes und langes Stück Prosa, fabelhaft geschildert, interessant und humorvoll und psychologisch glaubhaft.   Bravo!]

4   vgl. §§ 5, 7 in diesem Roman; sowie §§ 46 und 53 in Im Lande des Mahdi II und § 34 in Im Lande des Mahdi I

4.2   vgl. §§ 2, 33 in diesem Roman; § 47 in Im Lande des Mahdi I; § 63 in Im Lande des Mahdi II

5   vgl. §§ 4, 7 in diesem Roman; sowie §§ 46 und 53 in Im Lande des Mahdi II und § 34 in Im Lande des Mahdi I

6   cf. fol.

7   cf. Ende von prec.

8   vgl. §§ 4, 5 in diesem Roman; sowie §§ 46 und 53 in Im Lande des Mahdi II und § 34 in Im Lande des Mahdi I

9   ja tatsächlich!   vergleiche dazu die zweite Hälfte der Anmerkung #3!   die Rechtfertigung der angeleimten Kapitel, die May in diesem § versucht, ist hochintelligent; leider bildet sie zugleich den Höhepunkt der beiden, über 350 Seiten langen, angeleimten Abschlusskapitel von Im Lande des Mahdi III: denn von dieser Passage an geht es mit der Qualität des Romans nur noch bergab... (vgl. Anm. #39)   dabei befinden wir uns zur Zeit lediglich auf Seite 137 einer 500 Seiten umfassenden Reiseerzählung.   der in diesem § zitierte Absatz markiert die unangenehme Zäsur, die da in Im Lande des Mahdi III klafft zwischen den ersten beiden, kurzen und sehr guten Kapiteln, die noch 1893 für die Zeitschrift Deutscher Hausschatz geschrieben wurden – und den letzten beiden angeleimten, überlangen und eher schlechten Kapiteln, die direkt für die Buchausgabe von Im Lande des Mahdi III im Jahr 1896 hinzugeschrieben wurden.

9.2   cf. § 26

9.3   cf. § 26

10   sic – ein Anzeichen der Schlampigkeit oder Hast, mit der die monumentalen, aber wohl auch monumental überflüssigen Kapitel 3 und 4 von Im Lande des Mahdi III geschrieben wurden: in nur einem Halbsatz (der gedanklich nicht der schlechteste ist) befinden sich gleich zwei Schnitzer, einmal diese Tautologie, sowie dann #11.   (vgl. auch Anm. #26)

11   an dieser Stelle hätte wohl grammatikalisch das Wort „als“ oder „statt“ stehen müssen!!   falls dies kein Fehler des Setzers ist, bestätigt er den in #10 beschriebenen Eindurck.

11.2   vgl. §§ 33 & 36ff.

11.3   !!!!

12   Originalfußnote Karl Mays >>

13   Originalfußnote Karl Mays >>

14   !!!!; vergleiche § 27 und Anm. #31.  (cf. auch § 52 in Im Lande des Mahdi I)

15   Originalfußnote Karl Mays >>

16   tja, das wär’ schon eindeutig zuviel des Guten.   (vgl. Anm. #17)

16.2   zu Ssali Ben Aqil vgl. §§ 25, 33f, 37 und passim; vgl. jedoch auch den abscheulichen § 6 in der Auswahl von Karl Mays schlechtesten Zitaten aus Mahdi III!

17   alles in allem ist der § 14 eine sehr gute Szene.   (zur Thematik der Rache / Vergebung vgl. §§ 33 & 36ff.)   das Problem liegt aber darin, dass die Kapitel 3 und 4 fast ausschließlich aus solchen Szenen bestehen, wo Kara Ben Nemsi vorrangig als christlicher Missionar agiert.   dabei sind Karl May jedoch die wenigsten dieser Szenen so literarisch gut gelungen, wie eben diese Szene im § 14.   es ist letztendlich die Anhäufung und Überhäufung solcher missionarischer Auftritte Kara Ben Nemsis in den beiden dazugeleimten Abschlusskapiteln von Im Lande des Mahdi III, die den Leser doch wohl früher oder später verdrießlich machen müssen.   was Karl May im § 14 zu sagen hat, hätte ihm genug Stoff für eine Kurzgeschichte geboten, höchstens für eine Kurznovelle – Mays Verleger erwartete jedoch unbedingt, dass Karl May 350 neue Seiten an die ursprüngliche Mahdi-Geschichte anleimt...   und somit hat Karl May diesen für einen Roman dürftigen missionarischen Brei dann auf 350 Textseiten breitgetreten.   der Unterschied zwischen der ursprünglichen, fabelhaften Mahdi-Saga aus den Jahren 1891 bis 1893 (also zwischen den heutigen Bänden I und II sowie den ersten beiden kurzen Kapiteln des III. Bandes), und den erst im Jahr 1896 dazugeleimten überlangen Kapiteln 3 und 4 des III. Bandes, ist folgender: in der ursprünglichen Mahdi-Saga stand die Handlung im Mittelpunkt, alles drehte sich um Abenteuer – und dazu gesellten sich auf natürliche Weise Mays Religion sowie Kara Ben Nemsis missionarhafte Züge; das alles wirkte noch natürlich, war unaufdringlich.   in den drei Jahre später, im Jahr 1896 dazugeleimten beiden Mega-Kapiteln dagegen, da verschiebt sich der Schwerpunkt: es ist nun die Religion, das Missionieren das Hauptanliegen Kara Ben Nemsis sowie Karl Mays – und diese Bestrebungen werden von Abenteuern, von der Handlung bloß garniert. (vgl. Anm. #26)   das ist letzten Endes der Grund, warum man insgesamt Im Lande des Mahdi III als ein missratenes Buch bezeichnen muss, und warum man (glaube ich) wenigstens in einigen Ausgaben der Mahdi-Saga zur ursprünglichen Einteilung zurückkehren könnte: das heißt, die ersten beiden, sehr guten Kapitel des heutigen III. Bandes würden wieder einmal dort stehen, wo sie schon immer hingehört haben: am Schluss des zweiten Bandes!!   das Fazit zum § 14: wunderbar, auf ein paar Seiten kann man dies noch durchaus genießen, ja man kann sich für die hier ausgesprochenen Ideen begeistern – auf Dauer wird jedoch die Anhäufung solcher Szenen auf 350 Seiten eines Romans schwer erträglich.

18   vgl. der Gleichmut beim Einschlafen!!!!!

19   vgl. im letzten Absatz von penult.

20   Originalfußnote Karl Mays >>

21   vgl. den Häuptling der Gohk in § 3

22   Originalfußnote Karl Mays >>

23   Originalfußnote Karl Mays >>

24   Originalfußnote Karl Mays >>

25   cf. Ende von prec.

26   wieder einmal (vgl. Anmm. #10, #36, #38) bleibt festzuhalten, wie stilistisch schlampig die (inhaltlich interessante) Passage im gegenwärtigen § 22 geschrieben ist.   unzählige Tautologien, sinnlose Ausdrucksverstärkungen...   (»keineswegs Ueberhebung«, »ganz objektive Beurteilung«, »eben ein Fehler«, »gar kein Wunder, daß eben Wunder«...)   während man in besseren Werken Mays geneigt ist, solche für May typischen stilistischen Schlampereien zu verzeihen, sind solche Passagen in Im Lande des Mahdi III ärgerlich, weil die Handlung an sich in den beiden angeleimten überlangen Abschlusskapiteln 3 und 4 von Mahdi III nicht interessant genug ist und der Schwerpunkt in ihnen scheint – trotz anderslautender Beteuerungen des Autors (vergleiche § 21) – auf dem Räsonieren, im Sinn eines Wortschwalles, zu liegen, statt auf der Handlung...   das will nicht heißen, dass im Mittelpunkt eines Romans die Handlung stehen muss: nein, es gibt wunderbare Romane mit dürftiger, keiner nennenswerten Handlung; statt der Handlung bieten jedoch solche Romane andere Vorzüge, vorrangig die Reflexion, oder stilistische und sprachliche Brillanz.   Was nun die Handlung in den beiden angeleimten Abschlusskapiteln von Mahdi III betrifft, ist sie nicht interessant genug; von sprachlicher oder stilistischer Brillanz kann keine Rede sein (der Gegenteil ist der Fall, wie beispielhaft im gegenwärtigen § 22 dokumentiert) – und was die Reflexion betrifft, sind die beiden monumentalen Abschlusskapitel viel zu lang (über 350 Druckseiten!) im Verhältnis zu jener bescheidenen Menge an Reflexion, die sie den Lesern bieten...   (vgl. „dürftigen missionarischen Brei“ in Anm. #17)

27   zu Ssali Ben Aqil vgl. §§ 14, 33f, 37 und passim; vgl. auch § 6 in der Auswahl von Karl Mays schlechtesten Zitaten aus Mahdi III

28   cf. foll. & § 11

29   cf. § 11

30   Originalfußnote Karl Mays >>

31   interessant, dass der Schwur für „den wahren Christen“ Kara Ben Nemsi unzuläßig ist (cf. Schwurverweigerung im § 14 hier, und § 52 in Mahdi I), aber „heiliges Versprechen“ ist erwünscht.   »heilig« muss hier bloß metaphorisch gemeint sein.   vgl. Anm. #32.2!

32   cf. prec. & fol.

32.2   hm!!   in der Bibel, im Matthäus-Evangelium in der ›Bergpredigt‹ (5:33–37), steht es anders!!   dort sagt eben Jesus, dass es vorhin verboten war, auf den Namen Gottes zu schwören, aber dass es von nun an verboten sei, überhaupt zu schwören – denn heute darf man stets nur noch „Ja, ja“ oder „Nein, nein“ sagen; und dass alles, was über diese zwei einfachen Worte geht, des Teufels Sache sei!!!!   demgemäß wandte sich im gewissen Sinn (wohl unbewusst) Karl May in dieser Passage von Jesus ab und kehrte zum Alttestamentarischen zurück; im übrigen (vgl. die Schwurverweigerung im § 14 hier, und § 52 in Mahdi I) hält er jedoch „die Linie Jesu“ treu.   zum Schwur vgl. Anm. #31.   zur ›Bergpredigt‹ vgl. #51.

33   cf. prec.

34   cf. precc. & § 11

35   cf. prec.

36   in diesem Satz wimmelt es wieder einmal vor Pleonasmen, die leider Mays Schreibstil oft kennzeichnen (vgl. Anmm. #26 & #38): die Worte »ganz« und »nur« (»gar« klingt ähnlich) tauchen in dem Satz als Füllsel auf.   wenn man Hunderte, vielleicht sogar Tausende solcher Sätze, oft in rascher Abfolge, in Mahdi III lesen muss, wird man dessen schnell überdrüssig.   Karl May stellt es in diesen Kapiteln nicht zufrieden, etwas schlicht zu sagen: er muss all das, was er sagt, auch noch bekräftigen.   dies läßt den Autor aber neurotisch erscheinen und dem Leser müssen die unaufhörlichen Verstärkungsausdrücke oder Superlative früher oder später auf die Nerven gehen.

37   cf. precc. & § 11

38   wieder Tautologien und Verstärkungswörter in Hülle und Fülle (vgl. Anmm. #36 & #26): »freilich sehr«, »gar«, »bis zum allerletzten« – alles in nur zwei kurzen Sätzen.

39   dies sind nun leider Karl-May-Vesatzstücke, die da in zunehmendem Maße auf den Leser von Im Lande des Mahdi III zuströmen.   oder anders gesagt: je länger der Roman dauert und eindeutig künstlich auf den erwünschten und für May obligatorischen Umfang von etwa 500 Seiten aufgeblasen wird, desto mehr Klischees muss der Leser ertragen.   es fallen an vielen Stellen der beiden Abschlusskapitel von Mahdi III Karl May keine neuen Ideen mehr, auch keine (von Helmut Schmiedt gepriesenen) neuen Variationen von alten Ideen mehr ein: May wiederholt oft, was wir schon hundertmal, und besser, in anderen seiner Reiseerzählungen gelesen haben.   insgesamt gesehen wird Im Lande des Mahdi III kontinuierlich bis zum Ende desto schlechter, je länger es dauert – angefangen von der unangenehmen, unnatürlichen und unsinnigen Zäsur nach dem zweiten Kapitel (siehe § 9; vgl. Anm. #9).

40   cf. § 14!   vgl. auch §§ 36ff.

41   vgl. Ssali Ben Aqils Freilassung in § 14

42   cf. »überhaupt kein Christ« in § 14 und Ende von § 25

43   cf. § 25

44   vgl. §§ 2, 5 in diesem Roman; § 47 in Im Lande des Mahdi I; § 63 in Im Lande des Mahdi II

45   Originalfußnote Karl Mays >>

46   cf. §§ 14, 25!

47   cf. Bären in prec. & § 25

48   cf. prec., §§ 14 & 25

49   cf. § 33

50   cf. §§ 33f

51   vgl. die Bibel, Matthäus-Evangelium, die ›Bergpredigt‹, im Vers 5:46: »Denn wenn ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben?«   zwei Verse davor, in Matthäus 5:44, befindet sich (obwohl nicht in allen Bibel-Ausgaben – in der Luther-Erstausgabe von 1534 schon) die Passage, nach der dieses insgesamt missglückte missionarische Kapitel 3 von Im Lande des Mahdi III benannt ist (›Thut wohl Denen, die Euch hassen!‹); im Kontext (ab 5:43) lautet die Stelle, deren Illustration wohl Karl May mit dem 3. Kapitel liefern wollte (was ihm aber nur im beschränkten Maß künstlerisch gelungen ist): »Ihr habt gehört, daß gesagt ist, Du sollst deinen Nächsten lieben, und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch, Liebet eure Feinde, Segenet die euch fluchen, Thut wohl denen, die euch hassen, Bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid euers Vaters im Himmel.«   die Parallelstelle in Lukas 6:27f lautet: »Aber ich sage euch, die ihr zuhöret, Liebet eure Feinde, Thut denen wohl die euch hassen, Segenet die, die euch verfluchen, Bittet für die, die euch beleidigen.«   zu einer weiteren Anspielung auf die ›Bergpredigt‹ vgl. Anm. #32.2.   zur Thematik der Rache / Vergebung vgl. §§ 14, 33, 37, 38.

52   zur Rache / Vergebung vgl. prec. & fol. und §§ 14 & 33.

53   vgl. §§ 14, 25, 33f und passim; vgl. auch § 6 in der Auswahl von Karl Mays schlechtesten Zitaten aus Mahdi III

54   Originalfußnote Karl Mays >>

55   cf. § 34 in Im Lande des Mahdi I.

56   cf. precc. und §§ 14 & 33.

57   Text Poznamki.

58   Text Poznamki.

59   Text Poznamki.

60   Text Poznamki.

99   contrast prec.

99.2   cf. Ende von prec.

99.3   cf. Ende von prec.

99.4   cf. [[die 8 Asaker in /Mahdi I.../]]

99.5   cf. precc.

99.6   cf. prec.

99.7   Originalfußnote Karl Mays >>

99.8   Originalfußnote Karl Mays >>

99.9   [[cf. Schmetterling...... in Winnetou I]]

99.10   [vgl. Kara Ben Nemsis Schimpfrede über das Kismet in prgr. X]

99.11   [es ist haarsträubend, wie stilistisch schlecht diese Passagen von May hingesudelt wurden.   (und nicht nur diese Passagen – sie sind symptomatisch für den Gesamtstil der beiden, erst 1896 hinzugeschriebenen Abschlusskapitel von Mahdi III.)   all die unaufhörlichen und überflüssigen Verstärkungsworte: »ganz bestimmte«, »versteht sich ganz von selbst« (!! – diese stupide Phrase kommt dutzendemale bei May vor), »ganz von selbst« – das alles innerhalb nur eines Absatzes!!!   (vgl. prgg. X, X, X!)   unerträglich.   die Gedanken, die hier ausgedrückt werden, sind nicht schlecht – aber die Art, wie sie dargeboten werden, ist unannehmbar.   auch deshalb gehören die beiden angeleimten Abschlusskapitel von Mahdi III zum schlechtesten, was May je schrieb.]

99.12   [doch, leider beging Kara Ben Nemsi und May diesen Fehler in den beiden angeleimten Abschlusskapiteln von Im Lande des Mahdi III, und zwar unzählige Male.   vgl. zum Beispiel eine Aussage wie »Du irrst.« in prec. – was könnte kategorischer sein?   so wird man nun wirklich niemand überzeugen können.   dieses „nicht kategorische“ Sprechen ist leider ein weiterer Wunschtraum Karl Mays in Mahdi III, neben dem bei ihm traditionellen und legendären Wunschtraum der Reisebeschreibungen: Karl May möchte nicht kategorisch sein und sprechen, er fühlt und weiß (ja er sagt es mehrmals ausdrücklich: vgl. zum Beispiel den zweiten Absatz in prec.!!) sehr wohl, daß stürmisches Drauflos-Missionieren mehr Schaden als Nutzen anrichten muß – aber es gelingt May nicht, sich an seine eigenen Vorsätze zu halten.   May ist, in den beiden angeleimten Abschlusskapiteln von Mahdi III, sich selber nicht treu, er behauptet eines (als einen theoretischen Vorsatz), aber tut etwas anderes.   Kara Ben Nemsi spricht und handelt in den beiden Kapiteln fast unaufhörlich wie ein neurotischer Missionar.   es ist zweifelhaft, ob ein solcher neurotischer Missionar je Erfolg im wirklichen Leben haben könnte; die missionarischen Erfolge, die Karl May dem Kara Ben Nemsi in den beiden missionarischen Kapiteln andichtet, sind daher nur Wunschträume, und in dieser sich selbst widersprechenden Darbietung keine intelligenten oder interessanten.   (vgl. auch //anchor***stelle*** von # 99.14!!!//)   nun, alles in allem bestätigen diese Erwägungen von neuem, daß sich May der Schriftsteller zur Zeit des Verfassens des 350 Seiten (über)langen künstlichen Anhängsels zu Mahdi III (1896) in einer Krise befand.  glücklicherweise fand er aus der Krise relativ rasch wieder heraus, und stieg, ab 1899 mit dem Roman Am Jenseits, zu seinem Spätwerk empor, das viele Kritiker für den Höhepunkt von Mays Schaffen halten.   sicherlich war diese glückliche Wende auch durch Mays erste wirkliche Orientreise (1899/1900) bewirkt, die dann den (um nach dem 1896 hinzugeschriebenen Anhängsel zu Mahdi III zu beurteilen) nötigen Umbruch in Mays Denken, Fühlen, Schreiben herbeiführte. [vgl. anti-plog Note V.3 !!]]

99.13   [[cf. Biblia ...... (presni Odkaz)]]

99.14   [leider doch!!!   vgl. Anm. # //99.12//!!]

99.15   Originalfußnote Karl Mays >>

99.16   cf. prec.

99.17   cf. fol.

99.18   Originalfußnote Karl Mays >>

99.19   [[vgl. die Diskrepanz "wie wab" doch "stolz und unerschütterlich" in § XX !!; (+ niekde inde v tejto Vete este umiestni ****dalsiu**** Fußnote s Odkazmi na "nicht bemerkenswert" [=upnext!!!] a na tie tusim ***2*** Citati s *nezabudnutelnim* resp. *nezmenitelnim* KSICHTOM??!!!]]]

99.20   [[vgl. all die Zitate über „unschuldige Kinderaugen“ (=penult.!!), "unvergessliches / unveränderbares Gesicht" etc. etc. etc.!!!]]]

99.21   [[sic.   (vgl. ähnliches /Versteckspiel/ in (M I???) § XX.)   (and BACK-refer with a Footnote from THERE to HERE!!!!]]



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