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i)   aus: Durch das Land der Skipetaren   (1887/8)

§ 1

¶   Der Schalk meinte es mit seinem Bedenken gar nicht so ernst. Ich wußte doch, daß er schon längst im Herzen ein Christ geworden war.  ¶

über Hadschi Halef Omar in Kap. 2   [108]


§ 2

¶  »So wollen wir jetzt scheiden. Lebe wohl! Mache keinen Fehler!«  ¶

Kara Ben Nemsi zu Hadschi Halef Omar   [109]


§ 3

¶  »[...] Ihr seid die Feinde dieser Diebe und Betrüger, und darum seid ihr gute Menschen.«  ¶

Kap. 3   [149]


§ 4

¶  Was soll ich über die Gegend sagen?

[206]


ii)   aus: Der Schut   (1888 + 1892)

§ 1

Er hatte eine behäbige Gestalt und ein ehrliches, offenes Gesicht, welches ganz geeignet war, eine gute Meinung über ihn zu erwecken.  ¶

Kap. 6   [338]


§ 2

¶  »Du hast recht, wie immer, Effendi. Was werden wir nun tun? Sie belauschen, um zu hören, was sie reden werden?«  ¶

Hadschi Halef Omar zu Kara Ben Nemsi in ›Anhang‹   [532]


§ 3

[...] die Verpflichtung, über die Leute zu wachen, deren Augen blind und taub geworden waren [...]

[ib.]


§ 4

Von unten herauf erklang jenes monotone und doch so vielsagende Rauschen des Waldes, jene ergreifende Predigt von der Allmacht des Unendlichen, des Ewigen.

[541f]


iii)   aus: Winnetou II   (1888/9 + 1875/6 + 1893)

§ 1

Die Andern aber hatten die Mißachtung meiner Warnung alle mit dem Tode bezahlt.  ¶

Kap. 6   [472]


iv)   aus: Winnetou III   (1880 + 1882? + 1893)

spoiler           § 1           spoiler

¶  »Schar-lih, ich glaube an den Heiland. Winnetou ist ein Christ. Lebe wohl!«  ¶  iv.1

Winnetous Sterbensworte (zu Old Shatterhand) in Kap. 7   [419]


§ 2

Ja, der Mensch ist zuweilen ein höchst sonderbarer Kerl, zumal wenn er – – ein Deutscher ist!  ¶

Kap. 8   [479]


§ 3

¶  »[...] Ich bin nicht etwa, wie deine Worte sagten, nicht ganz, sondern nur ein wenig Feind der Indianer; ich bin auch nicht weder Feind noch Freund von euch, sondern ich bin geradezu ein Freund, ein aufrichtiger Freund der roten Männer. Das habe ich sehr oft bewiesen. [...]«  ¶

Old Shatterhand   [503]


§ 4

¶  »Old Shatterhand hat immer recht. [...]«  ¶

Pida   [520]


v)   aus: Im Lande des Mahdi III   (1893 + 1896)

§ 1

[...] er [Scheik Schir Samurek] konnte sich nicht irren, er konnte nicht daran zweifeln: der Bär stand mit dem Kreuze drüben und blieb unbeweglich stehen. [...]

Da wurde sein Gesicht aschgrau; die Augenlider sanken herab, und die Wangen fielen ihm ein; er sah plötzlich einer Leiche ähnlich; sein Atem ging schwer und kam wie stöhnend über seine farblos gewordenen Lippen. Ich schwieg, um den Eindruck meiner Worte und dessen, was er sah, ungeschwächt wirken zu lassen.

Kap. 3   [308]


§ 2

¶  »Es fällt mir nicht ein, mit dir zu streiten, denn ich bin der Ueberzeugung, daß du, wenn du eifrig suchst, das Richtige finden wirst. Und noch viel weniger werde ich dich hindern, das Kreuz v.1 mit zu errichten, unter welchem allein die Liebe wohnt, nach welcher du dich sehnst. Du wandertest bisher in der Irre, weil du dir vornahmst, ein Führer zu sein. Sobald du zu der Erkenntnis kommst, daß du selbst noch sehr der Führung bedarfst, wird dir, wie einst den drei Königen aus dem Morgenlande, der Stern von Bait Lahm [v.2 Bethlehem.] erscheinen, um dich zu dem rechten und einzigen Mahdi zu leiten, dessen Stimme noch heut durch alle Lande schallt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, und niemand kommt zum Vater denn durch mich!v.3 [...]«  ¶

Kara Ben Nemsi zu Ssali ben Aqil   [322]


§ 3

Auch sage man mir ja nicht, daß diese vorgeschriebenen islamitischen Phrasen infolge der dabei vorkommenden Worte wie Barmherzigkeit, Gnade, Reue u.s.w. denn doch Aehnlichkeit mit christlichen Gebeten haben! Das sind nur leere, hohle Silben, die keinen Inhalt haben und ohne wahres Herzensbedürfnis ausgesprochen werden. Das wahre, zermalmende Zentnergewicht des Wortes Sünde ist nur dem Christentum bekannt, und ebenso kennt auch nur der Christ den hellen, unbeschreiblichen Jubel, der aus dem Worte Gnade klingt.  ¶

Kap. 4   [347]


§ 4

¶  Da rief er erschrocken aus:

»Allah kerihm – Gott sei uns gnädig! Wer hat dich auf den Gedanken gebracht, daß ich das thun will?«

»Frage doch nicht! Wir Christen besitzen die Eigenschaft, die Gedanken der Moslemim so genau zu erraten, als ob sie auf ihren Stirnen geschrieben ständen. [...]«  ¶

[388]


§ 5

¶  »[...] was ich gesagt und mir vorgenommen habe, das pflege ich auch auszuführen. [...]«  ¶  v.4

Kara Ben Nemsi   [ib.]


§ 6

¶  Es war am frühen Vormittage, als wir uns zwischen den vielen Barken hindurchwanden und an das Ufer [Chartums] legten. Ich eilte sogleich nach der nahen, offenstehenden Missionskirche, um dem Ehre zu geben, dem die Ehre für die Rettung aus so vielen Gefahren gebührte. Ssali [Ben Aqil v.42] – ich sage es mit Freuden – begleitete mich und kniete an meiner Seite nieder. Als wir das Gotteshaus verlassen hatten, sagte er:

»In dieser Viertelstunde habe ich auch äußerlich mit dem Islam abgeschlossen, Effendi. In der Heimat angekommen, werde ich eine christliche Medrese [v.5 Hochschule.] besuchen, um ein Prediger der Lehre von der Liebe zu werden, wie ich ein Lehrer der Irrtümer Muhammeds gewesen bin.«

Es sei mir eine Beschreibung dieser außerordentlich interessanten Stadt hier an dieser Stelle erlassen; ein späterer Band wird das Versäumte reichlich nachholen;v.6 der mir für dieses Mal gewährte Raum würde nicht reichen.v.7

[479]

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